Die morgendliche Übelkeit ist meist zu Beginn einer Schwangerschaft recht ausgeprägt. Bei einigen Frauen mehr als bei anderen – manche Schwangere haben regelrecht feste Uhrzeiten, zu denen sie erbrechen müssen – und sind dann für den Rest des Tages beschwerdefrei.
Andere Frauen hingegen haben weniger Glück und müssen sich während des gesamten Tages häufiger Erbrechen.
Auslöser für die Übelkeit können auch Gerüche ( die sonst als total normal empfunden werden ) oder auch Nahrungsmittel sein.
Aber auch nur der Anblick von bestimmten Speisen, unangenehmen oder unappetitlichen Dingen können einen Brechreiz auslösen.
Bei manch Schwangeren sind die Beschwerden so schlimm, dass sie in ein Krankenhaus eingewiesen werden müssen, da sonst die Gesundheit von Mutter und Ungeborenem wegen des Nährstoff- und Vitaminmangels in Gefahr wäre.


Baby-Walz Umstandsmode

Was tun?

Leichteren Beschwerden kann man zum Beispiel mit einem Stück Toastbrot oder normalem trockenem Brot gleich nach dem Aufwachen vorbeugen. Wichtig ist hierbei, dass sie nicht erst aufstehen und in die Küche gehen müssen, sondern das Brot gleich im Bett zu sich nehmen können.
So wird der Kreislauf noch nicht angeregt und der Magen bekommt schon mal eine Kleinigkeit zu tun, bevor sie sich langsam und vorsichtig aus dem Bett begeben können.
Auch Nux vomica ( der getrocknete Samen der Brechnuss ) bewirkt oft kleine Wunder. Regelmäßig eingenommen ( auf / unter der Zunge zergehen lassen, nicht gleich hinunter schlucken ) helfen die kleinen Globuli gut gegen die Übelkeit.
Bei sehr starkem Erbrechen und großer Übelkeit können zumindest die Beschwerden gelindert werden.
Auch mit Ingwer ( pur, als Tee oder auch in Kapselform ) kann man die Schwangerschaftsübelkeit sowie das Erbrechen minimieren.
Ebenso helfen Ipecacuanha ( die Brechwurzel ) oder auch Vitamin B 6.

Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt / ihrer Ärztin über die Beschwerden!

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