Die Eileiterschwangerschaft:
Eine Eileiterschwangerschaft liegt vor, wenn der Schwangerschaftstest zwar positiv ist, aber der Arzt im Uterus keine Fruchtblase erkennen kann.
Dann hat sich höchstwahrscheinlich der Keim in der Eileiter eingenistet. Ab der 5. – 6. Woche ist dies via Ultraschall beim Arzt erkennbar.
Leider muss eine Eileiterschwangerschaft abgebrochen werden ( meist medikamentös, selten durch eine Operation ), da die Eileiter bei weiterem Wachstum des Keims sonst platzen kann. Dies ist dann ein lebensgefährlicher Zustand, der unbedingt vermieden werden sollte!

Der Ersttrimester-Scan:
auch unter der Bezeichnung ” Ersttrimester-Screening” bekannte Untersuchung, die zwischen der 12. und 15. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden kann.
Mit dem Screening kann eine Chromosomenabweichung erkannt werden.
Hierzu wird die Nackenfalte des Ungeborenen gemessen, spezielle Blutwerte der Mutter ermittelt und das Nasenbein des Kindes vermessen.

Die Fehlgeburt:
Eine Fehlgeburt liegt dann vor, wenn die Frau das Ungeborene verliert, bevor es lebensfähig ist.
Meist macht sich der Abgang nur durch eine Blutung bemerkbar – in vielen Fällen hat die Frau jedoch gar nicht bemerkt, dass sie schwanger war, da sich eine Fehlgeburt in einem sehr frühen Stadium meist nur durch eine verspätete Regel zeigt.
Da sich die meisten Fehlgeburten innerhalb der ersten 12 Schwangerschaftswochen ereignen – meist aufgrund eines Chromosomenschadens – berichten viele Frauen ihrer Umwelt erst nach den ersten 3 kritischen Monaten von dem freudigen Ereignis.

Der Fish-Test:
Fish ist die Abkürzung für Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung. Damit kann das Ergebnis der Fruchtwasseruntersuchung schon nach ein paar Tagen erzielt werden.
Und so funktionierts: Spezielle Sonden suchen nach bestimmten Chromosomen, die z. B. für die Trisomie 21 stehen.

Fruchtwasserverlust:
Ein Verlust von Fruchtwasser kann auf einen vorzeitigen Blasensprung oder einen Blasenriss hinweisen – meist treten solche Beschwerden in den letzten Monaten vor der Geburt auf.
Da die austretende Flüssigkeit oft mit Urin oder “normalem” Ausfluss verwechselt wird, sollte jede Schwangere vermehrt auf auftretenden Ausfluss achten.
Dieser kann nämlich gefährlich für das Ungeborene werden, da durch eine nicht intakte Fruchtblase leicht Keime und Bakterien in das Innere der Blase eindringen können und es zu Infektionen kommen kann.
Das Fruchtwasser tritt meist nicht als Schwall aus, sondern sickert langsam nach und nach aus der Scheide.
Tipp: Mit dem Elanee PH-Wert Test kann die Gefahr einer Infektion oder einer Frühgeburt schneller erkannt werden.
Der Test sollte 1 – 2 mal wöchentlich angewendet werden.
Hier noch ein tolles Schwangerschaftsbuch, das auf viele Fragen informative Antworten gibt:
300 Fragen zur Schwangerschaft: Antworten aus der Beratungspraxis. Rat und Hilfe für den Alltag

Die Frühgeburt:
Von einer Frühgeburt spricht man, wenn das Kind vor der vollendeten 36. Schwangerschaftswoche das Licht der Welt erblickt.
Eine Frühgeburt kann z.B. durch einen Blasenriss oder einen Blasensprung ausgelöst werden. Keime und Bakterien dringen in die Fruchtblase ein und können vorzeitige Wehen auslösen.
Aber auch eine zu frühe Ablösung der Plazenta kann eine Frühgeburt auslösen. Ungefähr 5 – 7 Prozent aller Schwangerschaften sind davon betroffen.

Der Fundusstand:
Der Fundusstand gibt der werdenden Mutter Auskunft über die Lage der Oberkante der Gebärmutter. Dies wird entweder durch die Hebamme oder den Arzt festgestellt.
Durch die Lage kann genau das Wachstum der Gebärmutter definiert werden, spezielle Bezugspunkte sind z.B. der Bauchnabel, das Schambein oder auch der Rippenbogen der Mutter.
Ist der Fundus – also die Oberkante der Gebärmutter – z.B. 3 Fingerbreiten vom Nabel entfernt, so wird dies als N/3 ausgedrückt.

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