Wenn das Baby schreit und quengelt, aber keine Krankheit vorliegt, dann kann das erste Zähnchen die Ursache für die Unzufriedenheit des kleinen Menschens sein.
Selbst sonst friedliche und ruhige Babies können schon einmal zu kleinen Quälgeistern werden, wenn die ersten Zähnchen durchbrechen.

Babies erster Zahn erblickt meist zwischen dem dritten und dem achten Monat das Licht der Welt – und zwar häufig zuerst im Unterkiefer. Die Zahnreihe erweitert sich so jeden Monat Zahn um Zahn bis Ober-und Unterkiefer mit 20 Zähnchen besetzt sind.
Manche Babies bekommen die ersten Zähne auch erst mit einem Jahr oder noch später – was zwar nicht der Regelfall, aber trotzdem noch kein Grund zur Beunruhigung ist.
Die Zähnchen werden in der Regel im Mund von vorne nach hinten sichtbar, im Alter von ungefähr zwei bis drei Jahren sind dann alle Milchzähne durchgebrochen, um dann im Alter von fünf bis sechs Jahren von den ” richtigen ” Zähnen ersetzt zu werden.

Probleme beim Zahnen:

Wenn Säuglinge etwa ab dem dritten Monat ständig weinen, nörgeln und auf den kleinen Händchen oder dem Schnuller herumkauen, dann ist dies meist ein sicheres Zeichen für den ersten Zahn.
Meist kommt zu dem Jammern und Weinen noch ein leichtes Fieber hinzu, was aber auch deutlich ansteigen kann. Die Wangen – manchmal auch nur eine – sind gerötet und häufig auch leicht geschwollen. Fährt man mit dem Finger ganz leicht über den Knochen des Kiefers, so fühlt sich dieser geschwollen und hart an.
Der Speichelfluss ist zu der Zeit des Zahnens auf Hochtouren, das Baby sabbert dementsprechend viel. Empfindliche Babyhaut kann durch den ständigen Speichel gereizt werden und sich im schlimmsten Fall auch noch entzünden. Hier kann ein “Sabbertuch” helfen, mit welchem man dem Säugling den Speichel abwischen kann. Ist die Haut bereits gerötet oder entzündet, kann sich manchmal auch noch ein Pilz um den Mund herum ausbreiten. Dies sollte jedoch vom Kinderarzt abgeklärt werden.
Zur reinen Pflege und zum Schutz der Haut eignet sich besonders die natürliche WELEDA Calendula Gesichtscreme.
In der Zeit der ersten Zähnchen können zusätzlich noch wässrige und übel riechende Stuhlgänge auftreten, was aber nach einiger Zeit normalerweise wieder vergeht.

So erleichtern Sie Ihrem Baby das Zahnen:

Mit verschiedenen kühlenden Beißringen , die sie keinesfalls in das Gefrierfach, sondern nur in den Kühlschrank legen sollten, kann der Durchbruchschmerz verringert werden. Der Säugling kaut auf den Ringen herum und mindert so durch den Gegendruck ein wenig den Schmerz. Die Beißringe sollten regelmäßig mit heißem Wasser gereinigt werden. Spülmittel sollten zur Reinigung nicht benutzt werden, denn eventuelle Reste des Reinigungsmittels können so ganz schnell in Babies Mund gelangen, was natürlich keinesfalls geschehen sollte.
Auch kann eine trockene und harte Brotrinde zum Kauen benutzt werden. Dies sollte allerdings nur unter Aufsicht geschehen, denn eventuell sich ablösende Brotstücke können zum Verschlucken führen und einen Hustenanfall auslösen.
Spezielle Globuli mit Chamomilla ( erhältlich in der Apotheke ) helfen gegen die Entzündung, Fieber und Schmerz.
DENTINOX Gel N Zahnungshilfe wird als Gel auf die betroffenen Stellen aufgetragen und reduziert ebenfalls den durch die ersten Zähnchen verursachten Schmerz.
Steigt das Fieber recht hoch an, ist die Gabe von Paracetamolzäpfchen empfehlenswert – allerdings nur niedrig dosiert, da eine zu hohe Gabe zu Leberschäden des Säuglings führen kann. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt darüber!

Übrigens:
Es gibt Säuglinge, die das erste Zähnchen ohne jegliche Beschwerden bekommen!

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