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Wasserlösliche Vitamine

Vitamin B 1:

Vitamin B 1 spielt besonders im Energiestoffwechsel eine wichtige Rolle – aber auch der Kohlenhydratstoffwechsel benötigt das B-Vitamin.
Vitamin B 1 ist enthalten in diversen Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten sowie in Fisch und Fleisch.

Vitamin B 2:

Vitamin B 2 spielt ebenfalls eine Rolle im Energiestoffwechsel sowie im Stoffwechsel der Proteine.
Zu finden ist das Vitamin in Fisch, Fleisch, in Eiern sowie in der Milch. Auch Müsli und Vollkornbrot ist reichhaltig an Vitamin B 2.

Vitamin B 6:

Vitamin B 6 ist wichtig für die Bildung von Blut. Aber auch der Aminosäurestoffwechsel profitiert von den Vitaminen – wer gerne Hühnerfleisch sowie Schweinefleischprodukte zu sich nimmt, sollte allerdings keinen Mangel von Vitamin B 6 haben.
Aber auch die Vegetarier, die viel Vollkorn essen, sollten keinen Mangel aufweisen.

Vitamin B 12:

Vitamin B 12 ist hauptsächlich für die Bildung von Blut verantwortlich und kommt fast nur in tierischen Produkten vor, so dass Vegetarier hier auf jeden Fall auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen sollten.

Folsäure:

Folsäure spielt vor allem in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle. Jede Frau, die schwanger werden möchte, sollte auf jeden Fall Folsäure zusätzlich einnehmen.
Ein Mangel kann zu dem gefürchteten ” offenen Rücken ” sowie auch Hasenscharten führen.
Das Vitamin ist stark an der Zellteilung beteiligt.

Vitamin C:

Vitamin C ist bekannt als Radikalfänger, es beschleunigt die Heilung von Wunden und stärkt das Bindegewebe.
Das Vitamin ist enthalten in allen Obstsorten und Salaten.

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Muschelliebhaber aufgepasst!

Wer gerne verreist, sollte in fremden Ländern Muscheln nur mit Vorsicht genießen! Denn nicht nur in tropischen Gebieten, sondern auch in den osteuropäischen Gegenden sind Muscheln häufig mit dem Hepatitis – A – Virus verseucht.
Die Erkrankung kann einer leichten bis mittelschweren Erkältung ähneln und wird deshalb oft gar nicht als Hepatitis erkannt.

Eine Impfung gegen Hepatitis kann auch noch zwei Wochen vor Urlaubsbeginn den nötigen Schutz bringen! Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

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Die wichtigsten fettlöslichen Vitamine

Vitamin A:

ß-Carotin ist ein Pflanzenfarbstoff und kann von unserem Körper in das eigentliche Vitamin A umgewandelt werden. Reines Vitamin A ist hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln enthalten, wie z.B. in der Leber und anderen Innereien.
Das ß-Carotin hingegen ist in Salaten, Karotten, verschiedenen Kohlsorten sowie Spinat enthalten.
Vitamin A ist sehr wichtig für die Sehkraft des Auges, es unterstützt und stärkt das Immunsystem und spielt eine wichtige Rolle in der Regulierung des Zellwachstums.

Vitamin D:

Vitamin D kann bei ausreichender Einwirkung von Sonnenlicht auf unsere Haut auch vom Körper selbst gebildet werden. Deshalb ist es wichtig, sich täglich an der frischen Luft zu bewegen und natürlich auch ein wenig ” Haut zu zeigen “. Im Sommer ist es nicht schwer, im Winter allerdings, wenn die Sonne nur wenig scheint, sollte zusätzlich auf eine ausreichende Vitamin D- Zufuhr mittels Lebensmittel oder in Form von Tabletten geachtet werden.
Vitamin D ist in vielen Fischsorten, wie z.B. in Makrelen, Lachs oder auch im Thunfisch. Wer Fischprodukte weniger mag, kann auch zum Eigelb oder zu Leberprodukten greifen.
Das Sonnenvitamin spielt eine große Rolle bei der Aufnahme von Calcium in den Knochen ( regelt den Phosphat-sowie den Calciumhaushalt ) und schützt somit direkt vor der Osteoporose.

Vitamin E:

Vitamin E ist in diversen Nüssen sowie Mandeln enthalten. Aber auch pflanzliche Öle sind reich an Vitamin E.
Das Antioxidans kann die Oxidation der ungesättigten Fettsäuren im Körper verhindern und schützt vor freien Radikalen. Die Zellmembranen werden weniger stark angegriffen.

Mehr über Vitamine und wie Sie Ihren Körper mit Obst und Gemüse besser fit halten können, erfahren Sie in dem Buch:
Topfit mit Vitaminen: Die Vitamin-Revolution

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Kinderzimmer richtig einrichten – die Gesundheit und Sicherheit der Kinder sollte im Vordergrund stehen

Das Kinderzimmer Einrichten und Gestalten ist mit der Vorfreude auf das Baby verbunden. Praktischerweise kann für das Baby das Kinderzimmer bereits so gestaltet werden, dass dieses im Anschluss an das Kleinkindalter noch immer passend ist. Bei der Wahl der Möbel im Kinderzimmer sollte an die Sicherheit und Gesundheit für die Kinder gedacht werden. Babys lernen ihre Welt kennen, indem sie alles erkunden. Dies geschieht meist über den Mund, daher sollten die Eltern darauf achten, dass natürliche Materialien verwendet wurden, die mit keinerlei Schadstoffen behandelt sind.

Sobald das Baby sich zum Kleinkind entwickelt, steigt zunehmend die Gefahr von Stürzen. Dies kann vermieden werden, indem keine Möbel beim Kinderzimmer einrichten und gestalten gekauft werden, auf die die Kinder problemlos klettern können. Wichtig ist eine angenehme und vor allem kindgerechte Atmosphäre, die in dem kleinen Reich der Kinder vorherrschen sollte.

Ein Kleiderschrank für Kinder sollte praktisch für die Aufbewahrung der Kleidungsstücke sein und gleichzeitig auch Stauraum bieten, den die Kleinen für ihr Spielzeug nutzen können. Für das Kinderbett sollten unbedingt Lattenroste für Kinder gekauft werden, die die Gesundheit der Kleinen fördern. Richtiges Liegen ist für die Kinder enorm wichtig. Ein passender Lattenrost, der für eine gute Lage der Kleinen sorgt, trägt gleichzeitig dazu bei, dass die Kinder gut schlafen und entsprechend ausgeglichen und ausgeruht den Tag beginnen können.

Bei allen Möbeln und Accessoires, die beim Kinderzimmer Einrichten und Gestalten ausgewählt werden, sollte immer die Gesundheit und die Sicherheit für die Kinder an erster Stelle stehen.

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Von Scheideninfektionen und Verstopfungen in der Schwangerschaft -wichtige Fachbegriffe Teil VI

Infektionen der Scheide:
Durch die Hormonumstellungen in der Schwangerschaft kann es häufig zu Infektionen kommen, die unter Umständen auch in Richtung Gebärmutter aufsteigen können.
Dies wiederum ist gefährlich für das Ungeborene, da Infektionen und Entzündungen oft für frühzeitige Wehen und teils auch für Frühgeburten verantwortlich gemacht werden.
Eine Infektion kann Frau selbst feststellen, indem sie mit einem speziellen Handschuh den ph-Wert in der Scheide selbst bestimmt, wobei der ph-Wert einen optimalen Wert von 4 – 4,5 hat.
Weicht der ph-Wert allerdings stark von dem empfohlenen Wert ab, sollte der Frauenarzt konsultiert werden, da ( falls eine Infektion vorliegt ) diese auf jeden Fall behandelt werden muss!

Schwangerschaftsdiabetes:
Zwischen 10 und 14 Prozent aller Schwangeren entwickeln in der Schwangerschaft einen sogenannten Schwangerschaftsdiabetes.
Ein zu hoher Zuckergehalt im Urin kann auf einen Diabetes hinweisen, der aber meist durch eine Ernährungsumstellung ( bitte nicht eigenständig eine Diät machen, sondern die Umstellung der Ernährung mit dem Frauenarzt besprechen!!!) gut behandelt werden kann.
In selteneren Fällen ist das Spritzen von Insulin notwendig.
Ist der Zuckergehalt im Urin zu hoch, wird meist noch ein sogenannter Glukose-Toleranztest gemacht, bei dem eine sehr süße Flüssigkeit getrunken werden muss ( Tipp: Trinken Sie die Flüssigkeit recht kalt, dann schmeckt man die Süße nicht so ). Anschließend wird nach einer bestimmten Zeit der Zucker im Blut gemessen und so die weitere Behandlung des Schwangerschaftsdiabetes bestimmt.
Leider werden die Kosten für den Glukose-Toleranztest nicht mehr von den Krankenkassen übernommen. Fragen Sie Ihren Arzt nach den Kosten!
Das Neugeborene einer Mutter mit (Schwangerschafts-)Diabetes wiegt meist mehr, als ein Neugeborenes, dessen Mutter kein Diabetes hatte. Doch trotz des hohen Gewichts kann das Baby unterversorgt sein.
Die Häufigkeit von Fehlbildungen beim Ungeborenen sind bei einem unbehandelten Schwangerschaftsdiabetes nicht selten!
Tipp: Teststreifen zur Messung von Blut, Leukozyten, Eiweiß, Zucker und Nitrit im Urin. Einfach und schnell zu Hause messen!

Sodbrennen in der Schwangerschaft:
Sodbrennen in der Schwangerschaft entsteht, weil der Uterus – der ja ständig wächst – auf den Magen drückt und der Schließmuskel, der die Speiseröhre abdichten soll, nicht mehr richtig schließt.
So können kleinere oder auch größere Mengen des Speisebreis ( meist noch mit Magensäure ) versetzt, in der Speiseröhre aufsteigen und zu dem unangenehmen Sodbrennen führen.
Meist sind die Beschwerden im Liegen noch schlimmer, da der Speisebrei kaum noch gegen die Schwerkraft ankämpfen muss.
Tipps zur Linderung von Sodbrennen in der Schwangerschaft sind:
- Nehmen Sie mehrere kleine Mahlzeiten am Tag zu sich – bitte keine großen Mengen!
- Essen Sie wenig scharfe, fettige oder sehr süße Nahrungsmittel
- Auch Kohlensäure ist ein Säurelocker – ebenso Kaffee!
- Legen Sie im Bett mehrere Kissen unter ihren Oberkörper/Kopf ( selbst ausprobieren, was bequem ist). Je höher der Oberkörper liegt, desto geringer werden die Beschwerden ausfallen!
- Kauen Sie Mandeln oder Haselnüsse! Auch Haferflocken oder Milch helfen bei leichteren Beschwerden!

Toxoplasmose:
Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die für das Ungeborene gefährlich werden kann – sofern die Mutter noch keine Immunität aufweist.
Hat die Schwangere jedoch schon einmal eine Infektion durchgemacht und sind Antikörper im Blut nachweisbar ( Test macht der Frauenarzt und wird leider nicht mehr von der Krankenkasse übernommen ), so besteht für das Ungeborene keine Gefahr der Schädigung.
Kommt es jedoch zu einer Erstinfektion in der Schwangerschaft, so kann es zu Behinderungen oder auch Fehlgeburten kommen.
Übertragen wird Toxoplasmose meist durch Erde ( keine Gartenarbeit für Frauen ohne Immunität), rohes oder schlecht gegartes Fleisch oder auch durch Katzenkot ( Katzentoilette nur mit Handschuhen reinigen).
Wird bei einer Schwangeren eine Infektion mit Toxoplasmose festgestellt und hatte diese noch keine Immunität dagegen, so kann die Erkrankung mit Antibiotika behandelt werden.

Das Vena-Cava-Syndrom:
Der Uterus kann in den letzten Wochen der Schwangerschaft durch das Gewicht des Kindes sehr schwer werden und dadurch bedingt auf die große Hohlvene – die sogenannte Vena-Cava – drücken.
Als Folge können Schwindelgefühle und Herzstolpern oder auch Herzrasen sein, denn durch das Abdrücken der Vena-Cava kann weniger Blut zum Hirn gelangen und auch der restliche Körper kann minder versorgt werden.
Der Blutdruck sinkt dabei meist stark ab.
Schwindel und Herzrasen sind meist typische Anzeichen für das Vena-Cava-Syndrom.
Kleiner Tipp: Schlafen Sie möglichst auf der linken Seite, denn dadurch wird die Hohlvene, die rechts entlang der Wirbelsäule läuft, wenig belastet!

Hier erfährst Du viele Neuigkeiten und wichtige Informationen zum Thema Schwangerschaft und kannst Dich mit anderen werdenden Müttern über die tolle Zeit der Schwangerschaft und das ” Mama-sein” austauschen!!!
Darfst Du Kaffee trinken? Welche Medikamente sind in der Schwangerschaft erlaubt? Und wie groß ist Dein Kleines bereits? Antworten und Vieles mehr findest Du im kostenlosen Schwangerschafts-Newsletter bei NetMoms.de

Die Venenthrombose:
Das Risiko, an einer Thrombose zu erkranken, ist besonders hoch für Frauen, die bereits einmal eine Thrombose hatten oder unter Krampfadern zu leiden haben.
Das Gefährliche an einer Thrombose ist die Lungenembolie: Löst sich ein Blutgerinnsel auf, kann es zu einer gefährlichen Embolie kommen!
Der Arzt verordnet bei Bedarf Stützstrümpfe oder verschreibt in schwereren Fällen auch blutverdünnende Medikamente!

Ein leidiges Thema: Verstopfungen in der Schwangerschaft:
Schwangere leiden häufig unter hartnäckigen Verstopfungen – der Grund hierfür ist das Hormon Progesteron, welches die Darmmuskulatur entspannt.
Dadurch wird der Darminhalt wesentlich langsamer transportiert und verweilt somit länger im Körper.
Und dies geschieht nicht ohne Grund: Denn ist der Darminhalt länger im Körper, so können wichtige Inhaltsstoffe wie z.B. Nährstoffe und Mineralien besser aus dem Darminhalt herausgefiltert und vom Körper verwertet werden.
So können Nährstoffe & Co. am Besten für das Ungeborene genutzt werden!
Leider wird bei einer längeren Verweildauer dem Darminhalt auch noch zusätzlich Flüssigkeit entzogen – meist folgt eine hartnäckige Verstopfung.
Die wichtigsten Maßnahmen gegen einen trägen Darm:
- Trinken Sie mindestens 2 – 3 l pro Tag
- Nehmen Sie viele Ballaststoffe ( Müsli, Vollkornbrot, Gemüse und Obst ) zu sich!
- Achten Sie auf ausreichende Bewegung im Alltag
Keinesfalls sollten Sie ohne Rücksprache mit dem Frauenarzt Abführmittel einnehmen!!!


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Von Nabelschnurblut bis zu den Röteln – wichtige Fachbegriffe in der Schwangerschaft Teil V

Wertvolles Nabelschnurblut:
Kurz vor der Geburt stellen sich viele Eltern die Frage, ob sie die Nabelschnurblut des Neugeborenen aufheben sollen oder nicht.
Mit den Stammzellen aus dem Blut könnten zum Beispiel in späteren Jahren bestimmte Krankheiten des Kindes geheilt werden. Allerdings lässt sich über die Dauer der Haltbarkeit des Blutes nicht viel aussagen – bisher wurde Blut aus der Nabelschnur maximal 30 Jahre aufbewahrt.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Lagerung des Nabelschnurblutes:
- In einer öffentlichen Stammzellenbank, hier können auch fremde Menschen auf passende Stammzellen hoffen.
- In einer privaten Stammzellenbank, hier werden die Stammzellen aus dem Blut des Kindes nur für das Kind aufgehoben und nicht für fremde Menschen verwendet.
- Außer den beiden Komponenten gibt es auch noch die Variante der kombinierten Lagerung. Benötigt ein fremder Mensch die für ihn passenden Stammzellen des Kindes, so erhalten die Eltern die Gebühr für die Lagerung zurück.

Die PDA / Peridural-Anästhesie:
Bei einer PDA wird die untere Körperhälfte unempfindlich gegen den Geburtsschmerz gemacht. Das betäubende Mittel wird durch einen Arzt in den Periduralraum der Wirbelsäule gespritzt, die erwünschte schmerzlindernde Wirkung tritt nach ca. 20 Minuten ein.
Viele Frauen stellen sich die Frage, ob sie bei einer PDA überhaupt noch wissen, wann sie pressen müssen ( da der Schmerz ja kaum noch vorhanden ist ). Die Antwort lautet JA; die Gebärende bemerkt den Schmerz noch immer als sanften Druck und weiß so genau, wann sie pressen muss.
Bei Bedarf kann die Frau das schmerzstillende Mittel direkt durch eine Handpumpe nachdosieren.
Dem Ungeborenen schadet eine PDA übrigens nicht – die Plazenta wird sogar noch besser durchblutet, was dem Kind sehr gut tut.
Im Übrigen kann sich die ( noch ) Schwangere gut bewegen und herumlaufen – die Bewegungsfreiheit ist nicht eingeschränkt!

Präeklampsie:
Die Präeklampsie ist auch unter der Bezeichnung Schwangerschaftsvergiftung oder Gestose bekannt.
Erste Symptome einer Schwangerschaftsvergiftung können sein: leichte bis schwere Wasseransammlungen an Beinen, Füßen, Händen oder auch im Gesicht; Übelkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Sehstörungen, Verwirrtheit oder auch Schmerzen im Oberbauch sein.
Der Blutdruck steigt meist stark an. Bei dem Verdacht auf eine Gestose sollte die werdende Mutter sofort zu einem Arzt gebracht werden. Dieser kann dann Mittel verschreiben, die den Blutdruck wieder absenken. Auch sollte die Schwangere viel Ruhe haben und sich keinesfalls überanstrengen!

Rhesus – Unverträglichkeit:
Eine Rhesus-Unverträglichkeit kann entstehen, wenn die Frau rhesusnegatives Blut hat und mit einem Kind schwanger ist, welches vom Vater rhesuspositives Blut in sich trägt.
Ist dies der Fall ( was aber relativ selten vorkommt ), so kann die Mutter Antikörper gegen das Blut des Kindes bilden.
Tritt der Fall ein, so kann der Mutter innerhalb von 72 Stunden nach dem “Blutkontakt” eine Spritze mit bestimmten Antikörpern verabreicht werden ( Anti-D-Antikörper).

Röteln:
Steckt sich eine werdende Mutter in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten mit Röteln an, so hat das Ungeborene ein hohes Risiko für Fehlbildungen.
Bei einer Ansteckung in den späteren Schwangerschaftswochen sinkt die Gefahr für Missbildungen.
Gerade weil Röteln in der Schwangerschaft so gefährlich sein können, bestimmt der Frauenarzt den Titer im Blut und kann so feststellen, ob Antikörper vorhanden sind oder nicht.

Ringelröteln in der Schwangerschaft:
Ringelröteln sind für das Ungeborene nicht so gefährlich wie die ” normalen ” Röteln. Allerdings können die Ringelröteln zu einer Blutarmut beim Ungeborenen führen und dadurch können Wassereinlagerungen entstehen.
Bei Verdacht auf eine Infektion wird der Arzt das Blut untersuchen.







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Die Schwangerschaftsfibel Teil IV: Von Impfungen bis zur Listeriose

Impfungen in der Schwangerschaft:
Generell entscheidet der verantwortliche Arzt darüber, ob wirklich geimpft werden muss. Es gilt aber: Alle Impfungen mit Lebendimpfstoffen ( Windpocken, Mumps, Röteln, Masern, Gelbfieber oder Cholera ) sollten in der Zeit der Schwangerschaft möglichst nicht durchgeführt werden. Im akuten Notfall entscheidet der Arzt!

Juckende und trockene Haut :
Gerade in der Schwangerschaft neigt die Haut – bedingt durch die Hormonumstellung – zur Trockenheit. Aber auch die Dehnung der Haut kann für einen Juckreiz verantwortlich sein.
Hier hilft nur eins: mehrmals täglich mit einer guten Creme die Haut einmassieren! Besonders gut eignet sich eine Creme mit Urea . Diese sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit besser in der Haut gehalten werden kann und nicht gleich wieder verloren geht. Bei regelmäßiger Anwendung wird und bleibt die Haut sanft und geschmeidig.
Der Juckreiz hört schon nach den ersten Anwendungen auf!
Aber auch die bekannte Neutrogena hilft sehr gut bei schuppender und zur Trockenheit neigender Haut. Sie zieht besonders gut ein, so dass man sich gleich nach dem Eincremen anziehen kann!
Wenn Sie lieber zu einem alten Hausmittel greifen möchten: Eine kleine Menge Apfelessig in lauwarmes Wasser geben, einen Waschlappen eintauchen und dann die trockenen Körperpartien damit abreiben.
Generell gilt: Eher duschen als baden, denn je länger ( warmes ) Wasser auf die Haut einwirken kann, desto schneller trocknet diese aus! Wer trotzdem gerne und ausgiebig badet, der sollte darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß ist. Außerdem sollte ein Ölbad einem Schaumbad vorgezogen werden! ACHTUNG: Die Badewanne ist meist nach einem Ölbad sehr rutschig! Spülen Sie deshalb gleich nach dem Bad die Wanne mit sehr heißem Wasser aus!
Wenn die Haut juckt und spannt und sich kleine Pusteln oder Blasen auf der Haut bemerkbar machen, so kann dies ein Anzeichen für eine Schwangerschaftsdermatose sein! Ein Besuch beim Arzt bringt Aufklärung! Dieser kann dann eine Salbe verschreiben, mit der die Dermatose wieder abheilt!
Sehr selten und deshalb relativ unbekannt ist ein Gallenstau in der Schwangerschaft, der ebenfalls zu einen dauernden Juckreiz führen kann. Dieser muss auf jeden Fall behandelt werden!

Lästige Krampfadern:
Krampfadern sind bei den meisten schwangeren Frauen zu finden, denn die Blutgefäße erweitern sich in der Zeit der Schwangerschaft und damit ist gleichzeitig der venöse Rückfluss zum Herzen gestört.
Dies macht sich durch kleine Besenreiser oder auch massive Krampfadern bemerkbar.
Das wichtigste Mittel gegen schwere Beine und Krampfadern ist: hochlagern! Sie sollten die Beine über Herzhöhe lagern, mehrere dicke Kissen unter die Beine gelegt bringen gute Hilfe!
Sind die Beschwerden sehr stark, so kann der Arzt Kompressionsstrümpfe auf Rezept verschreiben, die meist individuell angemessen werden!

Listeriose:
Die Listeriose ist eine durch Bakterien ausgelöste Erkrankung. Vor allem in rohem Fleisch, rohem Fisch oder roher Milch können sie enthalten sein.
Aber auch in abgepackten Salaten oder Eis können diese Bakterien vorkommen. Wichtig ist hier immer: Keine rohen Lebensmittel zu sich nehmen, Salate gut waschen und Gemüse gut durchgaren!
Bei einer Infektion kann es zu Fehlgeburten oder Totgeburten kommen.


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Vom Gewicht über die Herztöne – wichtige Fachbegriffe in der Schwangerschaft / Teil III

Geburtstermin:
Der voraussichtliche Termin der Geburt wird im Mutterpass eingetragen und wird wie folgt berechnet:
Das Datum der letzten Regel plus 7 Tage, davon minus 3 Monate und wiederum plus 1 Jahr. Anschließend wird noch die Anzahl der Tage addiert / abgezogen, um die der Zyklus von dem 28-Tage-Rhythmus abgewichen ist. Hört sich kompliziert an, ist es aber gar nicht!
Der ” voraussichtliche ” Geburtstermin ändert sich meist immer um 7 – 14 Tage!

Gewichtszunahme in der Schwangerschaft:
In der Schwangerschaft gilt generell: Eine gesunde Ernährung mit wenig Süßigkeiten und wenig Fett sind Kalorienbomben vorzuziehen! Kleine Sünden sind natürlich erlaubt…
Dünnere Frauen dürfen in der Schwangerschaft mehr zunehmen, als Frauen mir einem höherem ” Startgewicht”.
Die Norm liegt zwischen 10 und 16 Kilogramm.
Diäten sollten in der Zeit der Schwangerschaft auf jeden Fall Tabu sein – bei plötzlicher hoher Gewichtszunahme sollte der Arzt informiert werden ( siehe auch Gestose / Präeklampsie )

Hämorrhoiden:
Unter Hämorrhoiden leiden relativ viele Frauen während der Schwangerschaft.
Doch keine Angst – sie sind keine schlimme Erkrankung! Unter Hämorrhoiden versteht man nichts anderes als eine besondere Art der Krampfadern im Bereich des Enddarms.
Sie können durch den Druck auf den Enddarm durch den Kopf des Kindes entstehen – hierdurch werden Blutgefäße abgeklemmt und die Durchblutung somit gestört. Aber auch durch das lästige Problem der Verstopfung können Hämorrhoiden entstehen.
Hämorrhoiden – was tun?
Wer unter Hämorrhoiden leidet, sollte auf viel Bewegung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr ( mind. 2 – 3 Liter / Tag ) und eine ballaststoffreich Ernährung ( viel Obst, Gemüse, Vollkorn, Müsli ) achten.
Die gute Nachricht ist: Hämorrhoiden verschwinden meist nach der Geburt!
Wer unter ernsthaften Beschwerden leidet, sollte den Arzt/ Frauenarzt auf das Problem ansprechen – dieser kann dann bestimmte Zäpfchen oder auch Salben aufschreiben, die schnell Linderung verschaffen!

Infekte der Harnwege:
In der Zeit der Schwangerschaft ist eine Infektion der ableitenden Harnwege besonders häufig anzutreffen.
Dies kommt durch einen veränderten ph-Wert des Urins – Bakterien und Keime fühlen sich dort jetzt besonders wohl. Aber auch durch einen Urinstau, der besonders häufig in der Schwangerschaft vorkommt, können sich unliebsame Bakterien in der Blase vermehren und zu Infektionen führen.
Deshalb wird bei jedem Besuch beim Frauenarzt eine Urinprobe auf Leukozyten ( weiße Blutkörperchen ) untersucht.
Leukozyten sind fast immer ein Hinweis auf eine Infektion der Blase / ableitenden Harnwege – doch keine Angst: Bei regelmäßigen Kontrollen wird die Infektion erkannt und kann Behandelt werden.
Unbehandelt kann eine solche Infektion allerdings zu vorzeitigen Wehen führen – deshalb gilt: Besonders in der Zeit der Schwangerschaft mindestens 2 – 3 Liter Flüssigkeit am Tag trinken!

Tipp: Mit den COMBUR 5 TEST HC Teststreifen, 10 St können Sie einfach und bequem den Urin zuhause testen. Ideal für den Zeitraum zwischen den Frauenarztterminen!

Ein kleines Wunder: Die Herztöne
Die Herztöne des Ungeborenen zu hören ist noch immer ein kleines Wunder und ist für jede Frau ein besonderes Erlebnis!
Durch die Herztöne kann der Schlagrhythmus des Herzens festgestellt werden. Kurze Unregelmäßigkeiten sind meist kein Grund zur Sorge – schlägt das Herz allerdings über einen längeren Zeitraum zu langsam oder zu schnell, so sollten weitere Untersuchungen erfolgen. Damit kann dann ein Herzfehler oder auch eine Infektion des Fruchtwassers ausgeschlossen werden.
Schlägt das Herz zu langsam, kann ein Mangel an Sauerstoff dafür verantwortlich sein.


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Fehlgeburt und Fundusstand – was Sie in der Schwangerschaft wissen sollten / Teil II

Die Eileiterschwangerschaft:
Eine Eileiterschwangerschaft liegt vor, wenn der Schwangerschaftstest zwar positiv ist, aber der Arzt im Uterus keine Fruchtblase erkennen kann.
Dann hat sich höchstwahrscheinlich der Keim in der Eileiter eingenistet. Ab der 5. – 6. Woche ist dies via Ultraschall beim Arzt erkennbar.
Leider muss eine Eileiterschwangerschaft abgebrochen werden ( meist medikamentös, selten durch eine Operation ), da die Eileiter bei weiterem Wachstum des Keims sonst platzen kann. Dies ist dann ein lebensgefährlicher Zustand, der unbedingt vermieden werden sollte!

Der Ersttrimester-Scan:
auch unter der Bezeichnung ” Ersttrimester-Screening” bekannte Untersuchung, die zwischen der 12. und 15. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden kann.
Mit dem Screening kann eine Chromosomenabweichung erkannt werden.
Hierzu wird die Nackenfalte des Ungeborenen gemessen, spezielle Blutwerte der Mutter ermittelt und das Nasenbein des Kindes vermessen.

Die Fehlgeburt:
Eine Fehlgeburt liegt dann vor, wenn die Frau das Ungeborene verliert, bevor es lebensfähig ist.
Meist macht sich der Abgang nur durch eine Blutung bemerkbar – in vielen Fällen hat die Frau jedoch gar nicht bemerkt, dass sie schwanger war, da sich eine Fehlgeburt in einem sehr frühen Stadium meist nur durch eine verspätete Regel zeigt.
Da sich die meisten Fehlgeburten innerhalb der ersten 12 Schwangerschaftswochen ereignen – meist aufgrund eines Chromosomenschadens – berichten viele Frauen ihrer Umwelt erst nach den ersten 3 kritischen Monaten von dem freudigen Ereignis.

Der Fish-Test:
Fish ist die Abkürzung für Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung. Damit kann das Ergebnis der Fruchtwasseruntersuchung schon nach ein paar Tagen erzielt werden.
Und so funktionierts: Spezielle Sonden suchen nach bestimmten Chromosomen, die z. B. für die Trisomie 21 stehen.

Fruchtwasserverlust:
Ein Verlust von Fruchtwasser kann auf einen vorzeitigen Blasensprung oder einen Blasenriss hinweisen – meist treten solche Beschwerden in den letzten Monaten vor der Geburt auf.
Da die austretende Flüssigkeit oft mit Urin oder “normalem” Ausfluss verwechselt wird, sollte jede Schwangere vermehrt auf auftretenden Ausfluss achten.
Dieser kann nämlich gefährlich für das Ungeborene werden, da durch eine nicht intakte Fruchtblase leicht Keime und Bakterien in das Innere der Blase eindringen können und es zu Infektionen kommen kann.
Das Fruchtwasser tritt meist nicht als Schwall aus, sondern sickert langsam nach und nach aus der Scheide.
Tipp: Mit dem Elanee PH-Wert Test kann die Gefahr einer Infektion oder einer Frühgeburt schneller erkannt werden.
Der Test sollte 1 – 2 mal wöchentlich angewendet werden.
Hier noch ein tolles Schwangerschaftsbuch, das auf viele Fragen informative Antworten gibt:
300 Fragen zur Schwangerschaft: Antworten aus der Beratungspraxis. Rat und Hilfe für den Alltag

Die Frühgeburt:
Von einer Frühgeburt spricht man, wenn das Kind vor der vollendeten 36. Schwangerschaftswoche das Licht der Welt erblickt.
Eine Frühgeburt kann z.B. durch einen Blasenriss oder einen Blasensprung ausgelöst werden. Keime und Bakterien dringen in die Fruchtblase ein und können vorzeitige Wehen auslösen.
Aber auch eine zu frühe Ablösung der Plazenta kann eine Frühgeburt auslösen. Ungefähr 5 – 7 Prozent aller Schwangerschaften sind davon betroffen.

Der Fundusstand:
Der Fundusstand gibt der werdenden Mutter Auskunft über die Lage der Oberkante der Gebärmutter. Dies wird entweder durch die Hebamme oder den Arzt festgestellt.
Durch die Lage kann genau das Wachstum der Gebärmutter definiert werden, spezielle Bezugspunkte sind z.B. der Bauchnabel, das Schambein oder auch der Rippenbogen der Mutter.
Ist der Fundus – also die Oberkante der Gebärmutter – z.B. 3 Fingerbreiten vom Nabel entfernt, so wird dies als N/3 ausgedrückt.

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Beckenlage und Chorionzottenbiopsie – wichtige Fachbegriffe in der Schwangerschaft / Teil I

Der/die Frauenarzt/ärztin erzählt Ihnen viel über mögliche Untersuchungen und benutzt Fachbegriffe, bei denen Sie nur Bahnhof verstehen?
Vielen Frauen ist es peinlich, dem Arzt zu sagen, dass Sie sein ” Medizinerlatein ” nicht ganz verstehen und gehen dann mit vielen Fragen im Kopf wieder nach Hause.
Doch das muss nicht sein! Fragen Sie gezielt nach, wenn Sie etwas nicht verstehen! Der Arzt kann es Ihnen dann in Ruhe noch einmal erklären – Sie müssen nur nachfragen!

Damit Sie noch besser mitreden und verstehen können – kommen hier die wichtigsten medizinischen Fachbegriffe!

Amniozentese:
Hinter diesem Begriff versteckt sich nichts anderes als eine Fruchtwasseruntersuchung!
Die Fruchtwasseruntersuchung kann über mögliche Chromosomenschäden informieren. Der Frauenarzt entnimmt dabei mit einer dünnen Hohlnadeln ca. 15 Milliliter Fruchtwasser – alles unter Ultraschallkontrolle!
Diese Untersuchung kann zwischen der 15. und 16. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden.
Dabei werden dem Fruchtwasser kindliche Zellen entnommen; für ca. 2 – 3 Wochen werden diese dann in einem Labor bis zur Teilung gezüchtet. Diese Zellen können dann auf mögliche Chromosomenschäden untersucht werden – auch ein offener Rücken kann z. B. durch einen bestimmten Eiweißwert ausgeschlossen werden.
Das Risiko einer Fehlgeburt liegt allerdings bei dieser Art der Untersuchung bei ca. 0,5 – 1, 0 Prozent!

Beckenlage:
Etwa 5 Prozent aller Kinder werden aus einer Beckenlage heraus geboren, d.h. das Kind liegt mit dem Kopf nach oben und mit dem Steiß nach unten.
Normalerweise dreht sich das Ungeborene bis zur 30. – 35. Schwangerschaftswoche so, dass das Köpfchen nach unten zeigt und der Steiß nach oben. Diese Lage ist die einfachste und ungefährlichste Geburtsposition für Mutter und Kind.
Die Beckenlage, die auch unter der Bezeichnung Steißlage bekannt ist, erfordert in manchen Fällen einen Kaiserschnitt.
Lesen Sie hier mehr über die Beckenlage und wie sich das Ungeborene in die richtige Position drehen kann!

Der Blasensprung:
Beim Blasensprung öffnet sich die Fruchtblase und dies ist dann das Zeichen für den ” Start” der Geburt.
Nach dem Blasensprung kommen meist auch zügig die Wehen – fehlen diese ganz oder setzen nicht innerhalb der nächsten Stunden ein, so wird die Geburt eingeleitet.
Dies ist notwendig, um das Infektionsrisiko durch die geöffnete Fruchtblase zu minimieren.

Blutungen in der Schwangerschaft:
Keine Angst – nicht immer ist eine Blutung ein Zeichen für eine drohende Fehlgeburt! Trotzdem sollte bei jedem Anzeichen einer Blutung unverzüglich der Arzt aufgesucht werden.
Meist ist der Grund des Blutes folgender: Die Gebärmutter und der Muttermund sowie das gesamte Gewebe sind in der Zeit der Schwangerschaft besonders stark durchblutet. Dies kann allein schon manchmal ausreichen, um leichte Blutungen zu rechtfertigen! Auch eine Untersuchung beim Frauenarzt oder Sex können Blutungen hervorrufen.
Also nicht gleich in Panik ausbrechen – sondern den Arzt aufsuchen!

Die Cerclage:
Wenn die Muskulatur des Muttermundes recht schwach ist und eine Fehlgeburt droht, kann eine sogenannte Cerclage gelegt werden.
Darunter versteht man entweder ein Silikonring , welchen der Frauenarzt ohne Betäubung über den Muttermund streift oder auch ein Band aus Kunststoff, das unter Narkose um den Hals der Gebärmutter gelegt wird.
Beides verhindert, dass das Ungeborene frühzeitig aus der Gebärmutter ” heraus rutscht “.

Die Chorionzottenbiopsie:
Die Chorionzotten befinden sich um den Fruchtsack herum – hiervon kann der Arzt kleinste Gewebeproben ab der 10. oder 11. Schwangerschaftswoche entnehmen. Daraus wiederum werden Chromosomen des Ungeborenen entnommen und so können mögliche Gendefekte aufgeklärt werden.
Die Proben werden auch hier mit einer dünnen Hohlnadel entnommen – da die Proben nicht direkt aus dem Fruchtsack, sondern außerhalb entnommen werden, ist das Risiko einer Fehlgeburt hier ein wenig geringer als bei einer Fruchtwasseruntersuchung. Es liegt bei ca. 0,3 – 0,5 Prozent.
Das Ergebnis liegt viel eher vor als bei der Fruchtwasseruntersuchung – nach ca. 3 – 4 Tagen können Ergebnisse geliefert werden.
Der gesamte Vorgang wird – wie bei der Fruchtwasseruntersuchung – vom Ultraschall begleitet.


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