Hilfe bei Wadenkrämpfen
Hat Sie schon häufiger ein Wadenkrampf mitten in der Nacht geweckt? Wenn ja, dann kennen Sie ja den Schmerz, den ein Krampf verursachen kann. Dieser entsteht oft durch einen einfach Magnesiummangel – aber auch das Schwimmen in kaltem Wasser oder ( zuviel ) Sport ohne ausreichendes Aufwärmen kann Muskelkrämpfe hervorrufen.
Was kann man gegen einen Krampf tun?
- Dehnen Sie die Wade, wenn der Krampf akut ist, indem Sie: Sich mit den Händen an einer Wand abstützen und das verkrampfte Bein einen Schritt nach hinten stellen und dabei die Ferse kräftig auf den Boden drücken.
- Nehmen Sie regelmäßig Magnesium zu sich! Wenn Sie viel Sport treiben und dadurch viel schwitzen, verliert der Körper schnell an Magnesium und die Muskeln verkrampfen. Auch Diabetiker sind häufig von einem Magnesiummangel betroffen, da Sie durch den erhöhten Blutzuckerwert mehr Urin ausscheiden und dadurch natürlich auch mehr Magnesium verlieren. Ebenso kann die Einnahme von Diuretika ( entwässernde Mittel, die z.B. bei Bluthochdruck gegeben werden ) einen Magnesiumverlust begünstigen.
- Wenn Sie in der Nacht unter den Wadenkrämpfen leiden, nehmen Sie das Magnesiumpräparat bitte vor dem Schlafengehen – so kann es den nächtlichen Wadenkrämpfen besser entgegenwirken.
- Auch der Wirkstoff Chininsulfat hilft sehr gut bei starken Krämpfen. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach!
- Nehmen Sie regelmäßig ein hochdosiertes Magnesiummittel ein und die Krämpfe werden nicht besser, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf. Andere Ursachen der Krämpfe, wie z.B. Durchblutungsstörungen oder Fehlbelastungen der Gelenke müssen abgeklärt werden.
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