Was tun bei Morbus Crohn?
Sicher haben Sie schon einmal den Begriff Morbus Crohn gehört und vielleicht wissen Sie auch, dass es sich hierbei um eine Darmerkrankung handelt. Doch an diesem Punkt hört bei vielen Menschen das Wissen über die Erkrankung auf. Wenn Sie nun weiterlesen, werden Sie hier mehr darüber erfahren !
Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die sich auf alle Darmwandschichten ausbreitet und sich auch im übrigen Gastrointestinaltrakt verteilen kann. Meist sind jedoch der untere Dünndarm und der Dickdarm befallen. Die Entzündung der Darmwand zeigt sich in Form vom Schwellungen, Rissen und Geschwüren, ebenso wie Fisteln oder auch Abszessen.
Die Beschwerden des Morbus Crohn können sich in Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Durchfällen ( sogar blutige!!! ) und Bauchkrämpfen zeigen. Ebenso kann hohes Fieber auftreten. Aber es kann auch außerhalb des Magen-Darm-Bereichs zu Beschwerden kommen, Hautentzündungen oder Schädigungen der Haut im Augenbereich sowie Entzündungen der Gelenke können sich manifestieren.
Eine der am häufigst vorkommenden Komplikationen sind Verengungen des Darmabschnitts. Auch neigt der Patient oft zur Fistelbildung, weitere Entzündungen können die Folge sein und selbst Perforationen sind nicht auszuschließen. Hier hilft oft nur noch eine Operation, um die Verengungen oder Fisteln zu entfernen.
Was kann man diese Erkrankung behandeln?
Da die Patienten meist lebenslang mit der Krankheit leben müssen, kann man nur versuchen, die Beschwerden zu lindern und die chronische Entzündung zu hemmen. Als Therapie werden hier Glukokortikoide und Immunsuppressiva ( z.B. Methotrexat oder auch Azathioprin ) eingesetzt.

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