Die physiologischen Aspekte

Insulin wird in den Beta-Zellen der Langerhanschen Inseln in der Bauchspeicheldrüse erzeugt und ist für die Aufnahme der Glukose aus dem Blut in die Körperzellen verantwortlich.
Insulin sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel ungefähr auf konstanter Höhe gehalten wird, so dass eine starke Unter-oder Überzuckerung des Blutes normalerweise nicht auftritt -es ist aber nicht nur für den Zuckerhaushalt, sondern auch für verschiedene Fettsäuren und Aminosäuren und ihre Umwandlung in die Speicherformen zuständig.

Nimmt ein Mensch nun Nahrung zu sich – egal ob Süß oder Herzhaft – so wird die Nahrung von unserem Verdauungssystem in die einzelnen Bestandteile zerlegt und bis hin zur Glukose abgebaut und verwertet. Die Glukose wird dann über die Darmwand in den Blutkreislauf aufgenommen und das Ergebnis zeigt sich in einem Anstieg des Blutzuckerspiegels; das Hungergefühl lässt nach.


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Steigt nun der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit an, so schüttet die Bauchspeicheldrüse vermehrt Insulin aus, um den erhöhten Zuckergehalt im Blut schnell wieder senken zu können.
Insulin sorgt folglich dafür, dass der Zucker aus dem Blut in die Zellen des Körpers transportiert wird und dort direkt zur Energiegewinnung verwendet werden kann.
Die überschüssige Energie, die von den Zellen nicht zur akuten Energiegewinnung benötigt wird, wird entweder in den Fettdepots oder in der Leber gespeichert.

Und so sollte ihr Blutzuckerspiegel ungefähr sein:

Nüchtern: 80 – 105 mg/dl
Wenige Minuten nach einer Mahlzeit: 150 – 170 mg/dl
Ungefähr 1 – 3 Stunden nach einer Mahlzeit: 85 – 125 mg/dl

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