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Verbrennungen – so leisten Sie Erste Hilfe

Gerade im Sommer ist es schnell passiert: Ob nun beim Grillen im Garten oder beim Sonnenbad eingeschlafen – eine Verbrennung der Haut ist immer schmerzhaft und mit möglichen langwierigen Schäden der Haut verbunden.

Bei Verbrühungen oder Verbrennungen der Haut wird die Schwere der Verletzung in verschiedene Verbrennungsgrade eingeteilt. Hier wird zwischen den Graden 1, 2a, 2b und 3 unterschieden.

Grad 1: Hier besteht die Verletzung in einer Art Rötung ähnlich einem leichteren Sonnenbrand – die Haut erholt sich ohne Narbenbildung innerhalb weniger Tage.

Grad 2a: Die Haut zeigt meist Blasen und die eigentliche Wunde ist feucht oder leicht schmierig. Die Heilungsphase verläuft innerhalb 1 – 3 Wochen; eventuell ist eine leichte Narbenbildung zu erwarten.

Grad 2b: Die Wunde zeigt sich trocken und ist häufig weiß-gräulich verfärbt. Blasenbildung ist meist vorhanden. Die Heilung erfolgt in diesem Stadium meist nur nach einer Operation und Narben können deutlich sichtbar sein.

Grad 3: Bei einem Verbrennungsgrad 3 ist der Wundgrund trocken, die Haut ist weiß-gräulich verfärbt und wirkt wie Leder. Hier ist eine Operation meist unumgänglich und Narben bleiben deutlich sichtbar zurück.

Wie sollte man bei einer Verbrennung reagieren?

Als erstes sollte eventuell brennende Kleidung von der Person entfernt werden – Achtung: Selbstschutz!! Löscht man die Person mit einem Feuerlöscher ab, so sollte dieser niemals direkt auf das Gesicht gerichtet werden! Auch eine nasse Decke kann helfen, die brennende Person zu löschen und sich selbst dabei nicht in Gefahr zu bringen.
Kaltes Wasser sollte mindestens 20 Minuten über die Wunde laufen können.
Sollte die Kleidung in die Haut eingebrannt sein, diese Reste bitte nicht mit Gewalt entfernen, sondern dies dem Arzt überlassen!
Ist die Wunde ausreichend gekühlt worden, so sollte man nun den Hautbezirk der Verbrennung großzügig mit sterilen Kompressen o.ä. abdecken und schnellstmöglich einen Arzt / KKH aufsuchen!
Bei schweren Verbrennungen müssen selbstverständlich die Vitalfunktionen überprüft und so lange kontrolliert werden, bis ein Arzt eintrifft.
Bei Schockzuständen – sofern möglich – die verletzte Person in die stabile Seitenlage bringen oder zumindest den Kreislauf stabilisieren ( Person auf die flachen Untergrund legen, Beine durch Kissen o.ä. über Herzhöhe lagern).

Erste Hilfe bei leichten Verbrennungen finden Sie hier:
Elro Erste-Hilfe-Set bei Verbrennungen

Erste Hilfe – das offizielle Handbuch: Sofortmaßnahmen bei Babys, Kindern und Erwachsenen

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Erhöhtes Cholesterin

Die Arteriosklerose ist eine heimtückische und chronische Erkrankung der Gefäße, die unbehandelt zu Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfällen und Herzinfarkten führen kann.
Bei dieser Erkrankung verhärten und verdicken sich die Wände der Gefäße – durch abgelagerte Blutfette ( erhöhtes Cholesterin ), Eiweiße oder auch durch Thrombozyten.
Der Durchmesser der Gefäße schrumpft unbemerkt über die Jahre und es kommt zu Durchblutungsstörungen, die sich in diversen Symptomen äußern können wie z. B. eine verminderte Durchblutung des Gehirns mit Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit als Folge.
Aber auch die gefürchtete ” Schaufensterkrankheit “, bei dem die Arterien in den Beinen schlecht durchblutet sind, kann ein deutliches Zeichen für eine bereits bestehende ” Arterienverkalkung ” sein.
Im schlimmsten Falle kommt es gleich zu einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall.

Doch wie kommt es nun zu einer Arteriosklerose? Entsteht die Erkrankung von heute auf morgen? Die Antwort lautet Nein! Die Verdickung der Gefäße und damit die Verringerung des Durchmessers der Gefäße entsteht über Jahre, oft auch über Jahrzehnte hinweg. Gerade weil man davon aber nichts bemerkt, ist diese Erkrankung so heimtückisch.
Verantwortlich dafür sind falsche Ernährung mit ungesunden Lebensmitteln, mangelnde Bewegung mit daraus resultierendem Übergewicht, Rauchen, hoher Blutdruck, Diabetes oder auch “einfach nur ” eine erbliche Veranlagung.

Feststellen kann eine Arteriosklerose nur der Arzt – da die Erkrankung aber im Frühstadium keine Schmerzen verursacht, sondern sich oft gleich mit Durchblutungsstörungen ( –> periphere arterielle Verschlusskrankheit ) bemerkbar macht, gibt es so gut wie kein Frühwarnsystem.
Als Vorbeugung eignet sich fast nur eine gesunde Lebensweise mit viel Bewegung, gesunder Ernährung, gut eingestelltem Blutdruck sowie eine regelmäßige Kontrolle der Blutfettwerte.

Der Buchtipp zum Thema:
Cholesterin – 99 verblüffende Tatsachen

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Fruchtsauger

Kleine Kinder brauchen viele Vitamine – am besten in Form von purem Obst und Gemüse!
Allerdings besteht immer die Gefahr des Verschluckens von zu großen Fruchtstückchen – gerade bei den ganz Kleinen.
Die ideale Lösung sind die praktischen Fruchtsauger, aus denen aus einem kleinen Säckchen am Sauger Obst sowie Gemüse einfach ausgelutscht werden können – ganz ohne die Gefahr des Verschluckens!
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Nuby Frucht Sauger

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Wasserlösliche Vitamine

Vitamin B 1:

Vitamin B 1 spielt besonders im Energiestoffwechsel eine wichtige Rolle – aber auch der Kohlenhydratstoffwechsel benötigt das B-Vitamin.
Vitamin B 1 ist enthalten in diversen Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten sowie in Fisch und Fleisch.

Vitamin B 2:

Vitamin B 2 spielt ebenfalls eine Rolle im Energiestoffwechsel sowie im Stoffwechsel der Proteine.
Zu finden ist das Vitamin in Fisch, Fleisch, in Eiern sowie in der Milch. Auch Müsli und Vollkornbrot ist reichhaltig an Vitamin B 2.

Vitamin B 6:

Vitamin B 6 ist wichtig für die Bildung von Blut. Aber auch der Aminosäurestoffwechsel profitiert von den Vitaminen – wer gerne Hühnerfleisch sowie Schweinefleischprodukte zu sich nimmt, sollte allerdings keinen Mangel von Vitamin B 6 haben.
Aber auch die Vegetarier, die viel Vollkorn essen, sollten keinen Mangel aufweisen.

Vitamin B 12:

Vitamin B 12 ist hauptsächlich für die Bildung von Blut verantwortlich und kommt fast nur in tierischen Produkten vor, so dass Vegetarier hier auf jeden Fall auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen sollten.

Folsäure:

Folsäure spielt vor allem in der Schwangerschaft eine wichtige Rolle. Jede Frau, die schwanger werden möchte, sollte auf jeden Fall Folsäure zusätzlich einnehmen.
Ein Mangel kann zu dem gefürchteten ” offenen Rücken ” sowie auch Hasenscharten führen.
Das Vitamin ist stark an der Zellteilung beteiligt.

Vitamin C:

Vitamin C ist bekannt als Radikalfänger, es beschleunigt die Heilung von Wunden und stärkt das Bindegewebe.
Das Vitamin ist enthalten in allen Obstsorten und Salaten.

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Muschelliebhaber aufgepasst!

Wer gerne verreist, sollte in fremden Ländern Muscheln nur mit Vorsicht genießen! Denn nicht nur in tropischen Gebieten, sondern auch in den osteuropäischen Gegenden sind Muscheln häufig mit dem Hepatitis – A – Virus verseucht.
Die Erkrankung kann einer leichten bis mittelschweren Erkältung ähneln und wird deshalb oft gar nicht als Hepatitis erkannt.

Eine Impfung gegen Hepatitis kann auch noch zwei Wochen vor Urlaubsbeginn den nötigen Schutz bringen! Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

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Die wichtigsten fettlöslichen Vitamine

Vitamin A:

ß-Carotin ist ein Pflanzenfarbstoff und kann von unserem Körper in das eigentliche Vitamin A umgewandelt werden. Reines Vitamin A ist hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln enthalten, wie z.B. in der Leber und anderen Innereien.
Das ß-Carotin hingegen ist in Salaten, Karotten, verschiedenen Kohlsorten sowie Spinat enthalten.
Vitamin A ist sehr wichtig für die Sehkraft des Auges, es unterstützt und stärkt das Immunsystem und spielt eine wichtige Rolle in der Regulierung des Zellwachstums.

Vitamin D:

Vitamin D kann bei ausreichender Einwirkung von Sonnenlicht auf unsere Haut auch vom Körper selbst gebildet werden. Deshalb ist es wichtig, sich täglich an der frischen Luft zu bewegen und natürlich auch ein wenig ” Haut zu zeigen “. Im Sommer ist es nicht schwer, im Winter allerdings, wenn die Sonne nur wenig scheint, sollte zusätzlich auf eine ausreichende Vitamin D- Zufuhr mittels Lebensmittel oder in Form von Tabletten geachtet werden.
Vitamin D ist in vielen Fischsorten, wie z.B. in Makrelen, Lachs oder auch im Thunfisch. Wer Fischprodukte weniger mag, kann auch zum Eigelb oder zu Leberprodukten greifen.
Das Sonnenvitamin spielt eine große Rolle bei der Aufnahme von Calcium in den Knochen ( regelt den Phosphat-sowie den Calciumhaushalt ) und schützt somit direkt vor der Osteoporose.

Vitamin E:

Vitamin E ist in diversen Nüssen sowie Mandeln enthalten. Aber auch pflanzliche Öle sind reich an Vitamin E.
Das Antioxidans kann die Oxidation der ungesättigten Fettsäuren im Körper verhindern und schützt vor freien Radikalen. Die Zellmembranen werden weniger stark angegriffen.

Mehr über Vitamine und wie Sie Ihren Körper mit Obst und Gemüse besser fit halten können, erfahren Sie in dem Buch:
Topfit mit Vitaminen: Die Vitamin-Revolution

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Kinderzimmer richtig einrichten – die Gesundheit und Sicherheit der Kinder sollte im Vordergrund stehen

Das Kinderzimmer Einrichten und Gestalten ist mit der Vorfreude auf das Baby verbunden. Praktischerweise kann für das Baby das Kinderzimmer bereits so gestaltet werden, dass dieses im Anschluss an das Kleinkindalter noch immer passend ist. Bei der Wahl der Möbel im Kinderzimmer sollte an die Sicherheit und Gesundheit für die Kinder gedacht werden. Babys lernen ihre Welt kennen, indem sie alles erkunden. Dies geschieht meist über den Mund, daher sollten die Eltern darauf achten, dass natürliche Materialien verwendet wurden, die mit keinerlei Schadstoffen behandelt sind.

Sobald das Baby sich zum Kleinkind entwickelt, steigt zunehmend die Gefahr von Stürzen. Dies kann vermieden werden, indem keine Möbel beim Kinderzimmer einrichten und gestalten gekauft werden, auf die die Kinder problemlos klettern können. Wichtig ist eine angenehme und vor allem kindgerechte Atmosphäre, die in dem kleinen Reich der Kinder vorherrschen sollte.

Ein Kleiderschrank für Kinder sollte praktisch für die Aufbewahrung der Kleidungsstücke sein und gleichzeitig auch Stauraum bieten, den die Kleinen für ihr Spielzeug nutzen können. Für das Kinderbett sollten unbedingt Lattenroste für Kinder gekauft werden, die die Gesundheit der Kleinen fördern. Richtiges Liegen ist für die Kinder enorm wichtig. Ein passender Lattenrost, der für eine gute Lage der Kleinen sorgt, trägt gleichzeitig dazu bei, dass die Kinder gut schlafen und entsprechend ausgeglichen und ausgeruht den Tag beginnen können.

Bei allen Möbeln und Accessoires, die beim Kinderzimmer Einrichten und Gestalten ausgewählt werden, sollte immer die Gesundheit und die Sicherheit für die Kinder an erster Stelle stehen.

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Von Scheideninfektionen und Verstopfungen in der Schwangerschaft -wichtige Fachbegriffe Teil VI

Infektionen der Scheide:
Durch die Hormonumstellungen in der Schwangerschaft kann es häufig zu Infektionen kommen, die unter Umständen auch in Richtung Gebärmutter aufsteigen können.
Dies wiederum ist gefährlich für das Ungeborene, da Infektionen und Entzündungen oft für frühzeitige Wehen und teils auch für Frühgeburten verantwortlich gemacht werden.
Eine Infektion kann Frau selbst feststellen, indem sie mit einem speziellen Handschuh den ph-Wert in der Scheide selbst bestimmt, wobei der ph-Wert einen optimalen Wert von 4 – 4,5 hat.
Weicht der ph-Wert allerdings stark von dem empfohlenen Wert ab, sollte der Frauenarzt konsultiert werden, da ( falls eine Infektion vorliegt ) diese auf jeden Fall behandelt werden muss!

Schwangerschaftsdiabetes:
Zwischen 10 und 14 Prozent aller Schwangeren entwickeln in der Schwangerschaft einen sogenannten Schwangerschaftsdiabetes.
Ein zu hoher Zuckergehalt im Urin kann auf einen Diabetes hinweisen, der aber meist durch eine Ernährungsumstellung ( bitte nicht eigenständig eine Diät machen, sondern die Umstellung der Ernährung mit dem Frauenarzt besprechen!!!) gut behandelt werden kann.
In selteneren Fällen ist das Spritzen von Insulin notwendig.
Ist der Zuckergehalt im Urin zu hoch, wird meist noch ein sogenannter Glukose-Toleranztest gemacht, bei dem eine sehr süße Flüssigkeit getrunken werden muss ( Tipp: Trinken Sie die Flüssigkeit recht kalt, dann schmeckt man die Süße nicht so ). Anschließend wird nach einer bestimmten Zeit der Zucker im Blut gemessen und so die weitere Behandlung des Schwangerschaftsdiabetes bestimmt.
Leider werden die Kosten für den Glukose-Toleranztest nicht mehr von den Krankenkassen übernommen. Fragen Sie Ihren Arzt nach den Kosten!
Das Neugeborene einer Mutter mit (Schwangerschafts-)Diabetes wiegt meist mehr, als ein Neugeborenes, dessen Mutter kein Diabetes hatte. Doch trotz des hohen Gewichts kann das Baby unterversorgt sein.
Die Häufigkeit von Fehlbildungen beim Ungeborenen sind bei einem unbehandelten Schwangerschaftsdiabetes nicht selten!
Tipp: Teststreifen zur Messung von Blut, Leukozyten, Eiweiß, Zucker und Nitrit im Urin. Einfach und schnell zu Hause messen!

Sodbrennen in der Schwangerschaft:
Sodbrennen in der Schwangerschaft entsteht, weil der Uterus – der ja ständig wächst – auf den Magen drückt und der Schließmuskel, der die Speiseröhre abdichten soll, nicht mehr richtig schließt.
So können kleinere oder auch größere Mengen des Speisebreis ( meist noch mit Magensäure ) versetzt, in der Speiseröhre aufsteigen und zu dem unangenehmen Sodbrennen führen.
Meist sind die Beschwerden im Liegen noch schlimmer, da der Speisebrei kaum noch gegen die Schwerkraft ankämpfen muss.
Tipps zur Linderung von Sodbrennen in der Schwangerschaft sind:
- Nehmen Sie mehrere kleine Mahlzeiten am Tag zu sich – bitte keine großen Mengen!
- Essen Sie wenig scharfe, fettige oder sehr süße Nahrungsmittel
- Auch Kohlensäure ist ein Säurelocker – ebenso Kaffee!
- Legen Sie im Bett mehrere Kissen unter ihren Oberkörper/Kopf ( selbst ausprobieren, was bequem ist). Je höher der Oberkörper liegt, desto geringer werden die Beschwerden ausfallen!
- Kauen Sie Mandeln oder Haselnüsse! Auch Haferflocken oder Milch helfen bei leichteren Beschwerden!

Toxoplasmose:
Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die für das Ungeborene gefährlich werden kann – sofern die Mutter noch keine Immunität aufweist.
Hat die Schwangere jedoch schon einmal eine Infektion durchgemacht und sind Antikörper im Blut nachweisbar ( Test macht der Frauenarzt und wird leider nicht mehr von der Krankenkasse übernommen ), so besteht für das Ungeborene keine Gefahr der Schädigung.
Kommt es jedoch zu einer Erstinfektion in der Schwangerschaft, so kann es zu Behinderungen oder auch Fehlgeburten kommen.
Übertragen wird Toxoplasmose meist durch Erde ( keine Gartenarbeit für Frauen ohne Immunität), rohes oder schlecht gegartes Fleisch oder auch durch Katzenkot ( Katzentoilette nur mit Handschuhen reinigen).
Wird bei einer Schwangeren eine Infektion mit Toxoplasmose festgestellt und hatte diese noch keine Immunität dagegen, so kann die Erkrankung mit Antibiotika behandelt werden.

Das Vena-Cava-Syndrom:
Der Uterus kann in den letzten Wochen der Schwangerschaft durch das Gewicht des Kindes sehr schwer werden und dadurch bedingt auf die große Hohlvene – die sogenannte Vena-Cava – drücken.
Als Folge können Schwindelgefühle und Herzstolpern oder auch Herzrasen sein, denn durch das Abdrücken der Vena-Cava kann weniger Blut zum Hirn gelangen und auch der restliche Körper kann minder versorgt werden.
Der Blutdruck sinkt dabei meist stark ab.
Schwindel und Herzrasen sind meist typische Anzeichen für das Vena-Cava-Syndrom.
Kleiner Tipp: Schlafen Sie möglichst auf der linken Seite, denn dadurch wird die Hohlvene, die rechts entlang der Wirbelsäule läuft, wenig belastet!

Hier erfährst Du viele Neuigkeiten und wichtige Informationen zum Thema Schwangerschaft und kannst Dich mit anderen werdenden Müttern über die tolle Zeit der Schwangerschaft und das ” Mama-sein” austauschen!!!
Darfst Du Kaffee trinken? Welche Medikamente sind in der Schwangerschaft erlaubt? Und wie groß ist Dein Kleines bereits? Antworten und Vieles mehr findest Du im kostenlosen Schwangerschafts-Newsletter bei NetMoms.de

Die Venenthrombose:
Das Risiko, an einer Thrombose zu erkranken, ist besonders hoch für Frauen, die bereits einmal eine Thrombose hatten oder unter Krampfadern zu leiden haben.
Das Gefährliche an einer Thrombose ist die Lungenembolie: Löst sich ein Blutgerinnsel auf, kann es zu einer gefährlichen Embolie kommen!
Der Arzt verordnet bei Bedarf Stützstrümpfe oder verschreibt in schwereren Fällen auch blutverdünnende Medikamente!

Ein leidiges Thema: Verstopfungen in der Schwangerschaft:
Schwangere leiden häufig unter hartnäckigen Verstopfungen – der Grund hierfür ist das Hormon Progesteron, welches die Darmmuskulatur entspannt.
Dadurch wird der Darminhalt wesentlich langsamer transportiert und verweilt somit länger im Körper.
Und dies geschieht nicht ohne Grund: Denn ist der Darminhalt länger im Körper, so können wichtige Inhaltsstoffe wie z.B. Nährstoffe und Mineralien besser aus dem Darminhalt herausgefiltert und vom Körper verwertet werden.
So können Nährstoffe & Co. am Besten für das Ungeborene genutzt werden!
Leider wird bei einer längeren Verweildauer dem Darminhalt auch noch zusätzlich Flüssigkeit entzogen – meist folgt eine hartnäckige Verstopfung.
Die wichtigsten Maßnahmen gegen einen trägen Darm:
- Trinken Sie mindestens 2 – 3 l pro Tag
- Nehmen Sie viele Ballaststoffe ( Müsli, Vollkornbrot, Gemüse und Obst ) zu sich!
- Achten Sie auf ausreichende Bewegung im Alltag
Keinesfalls sollten Sie ohne Rücksprache mit dem Frauenarzt Abführmittel einnehmen!!!


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Von Nabelschnurblut bis zu den Röteln – wichtige Fachbegriffe in der Schwangerschaft Teil V

Wertvolles Nabelschnurblut:
Kurz vor der Geburt stellen sich viele Eltern die Frage, ob sie die Nabelschnurblut des Neugeborenen aufheben sollen oder nicht.
Mit den Stammzellen aus dem Blut könnten zum Beispiel in späteren Jahren bestimmte Krankheiten des Kindes geheilt werden. Allerdings lässt sich über die Dauer der Haltbarkeit des Blutes nicht viel aussagen – bisher wurde Blut aus der Nabelschnur maximal 30 Jahre aufbewahrt.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Lagerung des Nabelschnurblutes:
- In einer öffentlichen Stammzellenbank, hier können auch fremde Menschen auf passende Stammzellen hoffen.
- In einer privaten Stammzellenbank, hier werden die Stammzellen aus dem Blut des Kindes nur für das Kind aufgehoben und nicht für fremde Menschen verwendet.
- Außer den beiden Komponenten gibt es auch noch die Variante der kombinierten Lagerung. Benötigt ein fremder Mensch die für ihn passenden Stammzellen des Kindes, so erhalten die Eltern die Gebühr für die Lagerung zurück.

Die PDA / Peridural-Anästhesie:
Bei einer PDA wird die untere Körperhälfte unempfindlich gegen den Geburtsschmerz gemacht. Das betäubende Mittel wird durch einen Arzt in den Periduralraum der Wirbelsäule gespritzt, die erwünschte schmerzlindernde Wirkung tritt nach ca. 20 Minuten ein.
Viele Frauen stellen sich die Frage, ob sie bei einer PDA überhaupt noch wissen, wann sie pressen müssen ( da der Schmerz ja kaum noch vorhanden ist ). Die Antwort lautet JA; die Gebärende bemerkt den Schmerz noch immer als sanften Druck und weiß so genau, wann sie pressen muss.
Bei Bedarf kann die Frau das schmerzstillende Mittel direkt durch eine Handpumpe nachdosieren.
Dem Ungeborenen schadet eine PDA übrigens nicht – die Plazenta wird sogar noch besser durchblutet, was dem Kind sehr gut tut.
Im Übrigen kann sich die ( noch ) Schwangere gut bewegen und herumlaufen – die Bewegungsfreiheit ist nicht eingeschränkt!

Präeklampsie:
Die Präeklampsie ist auch unter der Bezeichnung Schwangerschaftsvergiftung oder Gestose bekannt.
Erste Symptome einer Schwangerschaftsvergiftung können sein: leichte bis schwere Wasseransammlungen an Beinen, Füßen, Händen oder auch im Gesicht; Übelkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Sehstörungen, Verwirrtheit oder auch Schmerzen im Oberbauch sein.
Der Blutdruck steigt meist stark an. Bei dem Verdacht auf eine Gestose sollte die werdende Mutter sofort zu einem Arzt gebracht werden. Dieser kann dann Mittel verschreiben, die den Blutdruck wieder absenken. Auch sollte die Schwangere viel Ruhe haben und sich keinesfalls überanstrengen!

Rhesus – Unverträglichkeit:
Eine Rhesus-Unverträglichkeit kann entstehen, wenn die Frau rhesusnegatives Blut hat und mit einem Kind schwanger ist, welches vom Vater rhesuspositives Blut in sich trägt.
Ist dies der Fall ( was aber relativ selten vorkommt ), so kann die Mutter Antikörper gegen das Blut des Kindes bilden.
Tritt der Fall ein, so kann der Mutter innerhalb von 72 Stunden nach dem “Blutkontakt” eine Spritze mit bestimmten Antikörpern verabreicht werden ( Anti-D-Antikörper).

Röteln:
Steckt sich eine werdende Mutter in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten mit Röteln an, so hat das Ungeborene ein hohes Risiko für Fehlbildungen.
Bei einer Ansteckung in den späteren Schwangerschaftswochen sinkt die Gefahr für Missbildungen.
Gerade weil Röteln in der Schwangerschaft so gefährlich sein können, bestimmt der Frauenarzt den Titer im Blut und kann so feststellen, ob Antikörper vorhanden sind oder nicht.

Ringelröteln in der Schwangerschaft:
Ringelröteln sind für das Ungeborene nicht so gefährlich wie die ” normalen ” Röteln. Allerdings können die Ringelröteln zu einer Blutarmut beim Ungeborenen führen und dadurch können Wassereinlagerungen entstehen.
Bei Verdacht auf eine Infektion wird der Arzt das Blut untersuchen.







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Die Schwangerschaftsfibel Teil IV: Von Impfungen bis zur Listeriose

Impfungen in der Schwangerschaft:
Generell entscheidet der verantwortliche Arzt darüber, ob wirklich geimpft werden muss. Es gilt aber: Alle Impfungen mit Lebendimpfstoffen ( Windpocken, Mumps, Röteln, Masern, Gelbfieber oder Cholera ) sollten in der Zeit der Schwangerschaft möglichst nicht durchgeführt werden. Im akuten Notfall entscheidet der Arzt!

Juckende und trockene Haut :
Gerade in der Schwangerschaft neigt die Haut – bedingt durch die Hormonumstellung – zur Trockenheit. Aber auch die Dehnung der Haut kann für einen Juckreiz verantwortlich sein.
Hier hilft nur eins: mehrmals täglich mit einer guten Creme die Haut einmassieren! Besonders gut eignet sich eine Creme mit Urea . Diese sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit besser in der Haut gehalten werden kann und nicht gleich wieder verloren geht. Bei regelmäßiger Anwendung wird und bleibt die Haut sanft und geschmeidig.
Der Juckreiz hört schon nach den ersten Anwendungen auf!
Aber auch die bekannte Neutrogena hilft sehr gut bei schuppender und zur Trockenheit neigender Haut. Sie zieht besonders gut ein, so dass man sich gleich nach dem Eincremen anziehen kann!
Wenn Sie lieber zu einem alten Hausmittel greifen möchten: Eine kleine Menge Apfelessig in lauwarmes Wasser geben, einen Waschlappen eintauchen und dann die trockenen Körperpartien damit abreiben.
Generell gilt: Eher duschen als baden, denn je länger ( warmes ) Wasser auf die Haut einwirken kann, desto schneller trocknet diese aus! Wer trotzdem gerne und ausgiebig badet, der sollte darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß ist. Außerdem sollte ein Ölbad einem Schaumbad vorgezogen werden! ACHTUNG: Die Badewanne ist meist nach einem Ölbad sehr rutschig! Spülen Sie deshalb gleich nach dem Bad die Wanne mit sehr heißem Wasser aus!
Wenn die Haut juckt und spannt und sich kleine Pusteln oder Blasen auf der Haut bemerkbar machen, so kann dies ein Anzeichen für eine Schwangerschaftsdermatose sein! Ein Besuch beim Arzt bringt Aufklärung! Dieser kann dann eine Salbe verschreiben, mit der die Dermatose wieder abheilt!
Sehr selten und deshalb relativ unbekannt ist ein Gallenstau in der Schwangerschaft, der ebenfalls zu einen dauernden Juckreiz führen kann. Dieser muss auf jeden Fall behandelt werden!

Lästige Krampfadern:
Krampfadern sind bei den meisten schwangeren Frauen zu finden, denn die Blutgefäße erweitern sich in der Zeit der Schwangerschaft und damit ist gleichzeitig der venöse Rückfluss zum Herzen gestört.
Dies macht sich durch kleine Besenreiser oder auch massive Krampfadern bemerkbar.
Das wichtigste Mittel gegen schwere Beine und Krampfadern ist: hochlagern! Sie sollten die Beine über Herzhöhe lagern, mehrere dicke Kissen unter die Beine gelegt bringen gute Hilfe!
Sind die Beschwerden sehr stark, so kann der Arzt Kompressionsstrümpfe auf Rezept verschreiben, die meist individuell angemessen werden!

Listeriose:
Die Listeriose ist eine durch Bakterien ausgelöste Erkrankung. Vor allem in rohem Fleisch, rohem Fisch oder roher Milch können sie enthalten sein.
Aber auch in abgepackten Salaten oder Eis können diese Bakterien vorkommen. Wichtig ist hier immer: Keine rohen Lebensmittel zu sich nehmen, Salate gut waschen und Gemüse gut durchgaren!
Bei einer Infektion kann es zu Fehlgeburten oder Totgeburten kommen.


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